Finanzen
Speziell für Zahnarztpraxen entwickelte Finanz-Dienstleistungen: Outsourcing-Lösung zur Sicherung eines Liquiditätspolsters, Fluss der Honorareinnahmen und Schutz vor Debitorenverlusten.
Welches sind heute und morgen die wichtigsten Entwicklungen und Trends in der Zahnmedizin? Ein Spezialist, dessen Meinung uns sehr interessiert, ist Dr. Olivier Marmy: erfahrener Praktiker, ehemaliger Dozent an der Universität Genf und Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO).
Veränderungen gab es schon immer. Aber kaum je traten so viele zur gleichen Zeit auf, wie das heute der Fall ist. Die Branche der Zahnmedizin durchläuft auf verschiedenen Ebenen einen teilweise tiefgreifenden Wandel. Was bedeutet das für selbstständige Zahnärztinnen und Zahnärzte? Und was kann die Zahnärztekasse AG zu ihrem Erfolg in bewegten Zeiten beitragen?
In der Motivationsforschung hat sich schon längst die Überzeugung etabliert, dass die Freude am Tun primär durch immaterielle Faktoren gesteuert wird. Motiviert ist der Mensch zum Beispiel, wenn er in seiner Arbeit einen Sinn erkennt. Und wie steht es mit dem lieben Geld? Spielt es wirklich nur eine untergeordnete Rolle?
Die weitherum grassierende Krisenstimmung dämpft Unternehmungslust und Tatendrang. Wie können wir angesichts der aktuellen Unsicherheiten zur Freude am Tun zurückfinden? «Positives Denken allein genügt nicht», erklärt die Motivationspsychologin Prof. Dr. Brandstätter-Morawietz, «der Mensch braucht Ziele.»
Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass zahnmedizinische Behandlungen bei den meisten Menschen negativ konnotiert sind. Wie kann es Zahnärztinnen und Zahnärzten und ihren Praxisteams gelingen, den Zahnarztbesuch in ein positiv geprägtes Erlebnis zu verwandeln? Eine wichtige Voraussetzung ist die Einnahme der Patientenperspektive.
Nachdem Gesellschaft und Wirtschaft zu einer gewissen Normalität zurückgefunden haben, ist es Zeit für einen Aufbruch zu neuen Ufern. Finden Sie jetzt heraus, in welchen Bereichen die Führung Ihrer Zahnarztpraxis nachgebessert werden könnte, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die finanzielle Basis des Geschäfts zu festigen.
Corona hat uns gelehrt, dass es nur eine einzige Gewissheit gibt: Wir müssen lernen, mit Ungewissheiten zu leben und mit ihnen bewusst umzugehen. Die Erfahrungen, die Unternehmen im Krisenjahr 2020 gemacht haben, sind wertvoll, wenn sie daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Im Rückblick erschliesst sich Potenzial für den Fortschritt. Learnings bringen Zahnarztpraxen weiter.
Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt es auf die schmerzhafte Art: Unternehmen, die ihren Erfolg lediglich an Umsatz und Ertrag messen, können ein böses Erwachen erleben. Die überlebenswichtige Kennzahl ist die Liquidität. Auch wenn das Geschäft der Zahnarztpraxen trotz widrigen Umständen einigermassen läuft, sollte die nachhaltige Sicherung der Liquidität höchste Priorität geniessen.
Zahnärztinnen und Zahnärzte mit eigener Praxis spielen naturgemäss eine Doppelrolle: Neben ihrer zahnmedizinischen Tätigkeit nehmen sie auch unternehmerische und administrative Aufgaben wahr. Die Frage ist, ob sie wirklich alles selber machen müssen. Oder ob es der Entwicklung der Praxis förderlicher ist, die Ressourcen konsequent auf Sinnstiftung zu fokussieren.
Der gesetzeskonforme Schutz von Patientendaten ist für Zahnarztpraxen absolut zwingend. Zwei Aspekte stehen im Vordergrund: Zum einen bedarf die Weitergabe von Personendaten an Dritte der ausdrücklichen Einwilligung der betroffenen Person. Zum anderen sind medizinische Fachpersonen so lange ans Berufsgeheimnis gebunden, bis die betroffenen Personen sie davon entbinden.
Die digitale Transformation in der Zahnarztpraxis findet primär in der Diagnostik und im behandlungstechnischen Bereich statt. Sie bietet aber auch die Chance, die Servicequalität zu optimieren und die Praxis als Unternehmen zu positionieren, das die Zeichen der Zeit erkannt hat. Digitale Interaktion ist allerdings kein Ersatz für den persönlichen Patientenkontakt.
Die Digitalisierung schreitet auch in der Branche der Zahnmedizin zügig voran. Sie ist dann sinnvoll, wenn sie direkt oder indirekt einen Nutzen für die Patientinnen und Patienten erzeugt. Digitalisierung bietet der Zahnarztpraxis die Chance, sich als kundennahes und serviceorientiertes Unternehmen zu profilieren.
Die richtige Positionierung im Markt, eine ausreichende Liquidität und der wirksame Schutz vor Honorarverlusten sind für den finanziellen Erfolg einer Zahnarztpraxis essenziell. Wie schneidet sie im Hinblick auf die finanzielle Führung im Wettbewerbsvergleich ab? Benchmarking schafft Klarheit.
| Eigenmietwert: Wird für eine leer stehende Wohnung ein Mieter gesucht, muss der Eigenmietwert nicht versteuert werden. Es muss aber nachgewiesen werden, dass man sich um einen Mieter bemüht hat.
| Das Zahlungsverhalten der Konsumenten ist generell unberechenbarer geworden. Das Risiko von Debitorenverlusten sollte also nicht unterschätzt werden. Da zahnmedizinische Behandlungen in der Schweiz zu über 80 Prozent privat bezahlt werden, ist es auch für Zahnarztpraxen sinnvoll, sich vorzusehen.
Der zuverlässigste Massstab für die Beurteilung der wirtschaftlichen Leistung einer Zahnarztpraxis ist der Wettbewerb. Für einen Abgleich braucht es allerdings entsprechende Kennzahlen, die in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Mit den «Benchmarks» schliesst die Zahnärztekasse AG diese Lücke.